Lachesis

Steine kombiniert mit z.B. Reiki, Bachblüten usw.

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Heike
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Lachesis

Beitragvon Heike » Mi 22. Nov 2006, 19:36

Hallo Ihr Lieben,

meine Heilpraktikerin hat mir Lachesis in einer wohl höheren Dosierung ("M") verpasst. Nun meine Frage an Euch:

Mit welchem Stein kann ich "Lachesis" denn unterstützen?

Gruß,
Anaberry

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Obsidiane
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Beitragvon Obsidiane » Mi 22. Nov 2006, 21:01

Hallo Anaberry,

ein bisserl mehr musst Du uns da schon noch erzählen.
Lachesis ist eines der großen Mittel der Homöopathie und wird bei vielen Sachen eingesetzt. So aus dem Stegreif einen Stein dazuzukombinieren ist quasi unmöglich.

Nur mal blind rausgefischt, man gibt es Leuten, die ohne Unterlass quasseln & quasseln & quasseln...........*sfg nix fur ungut


:huschwech:
Führe mich nicht in Versuchung. Ich finde den Weg allein..............

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Beitragvon Heike » Mi 22. Nov 2006, 21:09

Ohje, liebe Obsidiane, wo fange ich da nur an? Nun, ich versuch's einfach mal, so schnell wie mgl. auf den Punkt zu kommen:

Vor einiger Zeit hab' ich mich "freigeschwommen". Wurde selbstbewußter und mir gings recht gut. (Unter Lachesis.) Jetzt geht es finanziell total schlecht und auch arbeitsmässig isses (bei meinem Mann) mau. Ich kann da auch im Moment nicht viel beisteuern. Statt dass ich mich aber auf mich besinne und meine Fähigkeiten i.d. Vordergrund stelle, "ordne" ich mich ihm unter - was er gar nicht will - und lasse mich, sozusagen, mit runterziehen. Dadurch klappt bei mir gar nix. Wenn er was i.d. Hand nimmt, funktioniert das. Bei mir nicht. Ich nehme mir aber auch nicht MEINE Dinge vor, sondern "seine". Weißt Du, was ich meine?

Ausserdem hänge ich jetzt grade wieder sehr durch. Bin lustlos (in jeder Hinsicht), unselbstbewußt, freudlos und könnte ständig aus der Haut fahren. Hab' auch - passender Weise - einen echt extrem hohen Blutdruck. So hoch, dass ich sogar "echte" Medikamente nehme. Und das will was heißen. Alles, was ich anfasse endet z.Z. in einer Sackgasse.

Ja, das war's so in etwa. Hoffe, Du kannst damit was anfangen? Wenn nicht - bitte lass es mich wissen, ja? Ich versuche dann, mehr ins Detail zu gehen.

Anaberry

P.S. Habe jetzt gut 6 Monate kein Lachesis genommen und vorher auch nicht regelmäßig. Will das jetzt aber durchziehen.

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Beitragvon Bine » Do 23. Nov 2006, 07:24

Liebe Anaberry!

Leider im Moment keine Idee! Aber laß dich mal :knuddel:.
Liebe Grüße
Bine
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Beitragvon Obsidiane » Do 23. Nov 2006, 07:46

Hallo Anaberry,

ich hab Dich nicht vergessen.
Aber das wird etwas länger, ich schaffe es vor der Arbeit nicht mehr.
Ich schreibe Dir heute nachmittag mal auf, was mir dazu einfällt.

Vielleicht mal ein kleiner Steintipp im voraus. Man neigt ja immer gern dazu, bei den ganzen Exoten und Neulingen die durch die Heilsteinszene schwirren, die alten, treuen zu vergessen.
Ich würde so als erste Steinidee Dir den Sodalith empfehlen. Der tröstet, beruhigt und senkt den Blutdruck.
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Beitragvon Heike » Do 23. Nov 2006, 16:19

Liebe Obsidiane,

ich bin gespannt, was Du über Tag "ausgebrütet" hast. Aber es stimmt auch (ohje, was kommt da noch zusammen?) - ich hab' echt den Hang, alles ein paar Mal zu sagen. Eigentlich so lange, bis es befreiend "weg" ist - isses aber so gut wie nie. Ich schluck' den Rest dann einfach runter.

Das nur zu der o.g. Problematik noch dazu - nicht anstatt.

Anaberry

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Beitragvon Obsidiane » Do 23. Nov 2006, 16:25

So, jetzt schreibe ich mal auf, was mir zu Lachesis einfällt.
Zunächst mal, ich bin keine Mediziner, kann und darf daher keine Diagnosen stellen, was Du hier liest ist meine laienhafte Meinung :wink: .

Du schreibst, Du hast vor längerer Zeit schon einmal Lachesis genommen. War das in der gleichen oder vergleichbaren Situation? Mir scheint nämlich, dass Lachesis zu Dir überhaupt nicht passt.

Depressionen.
Sicher ein großes Thema in unserer Zeit. Aber auch oft eine Modediagnose. Nicht jeder, der mal ein wenig depressiv ist oder in der grauen Zeit einen Durchhänger hat, hat gleich eine „richtige“ Depression. Kommt dazu, dass Lachesis für manisch depressiv steht, nicht für die klassische.
Ich kenne dich nur durch deine Beiträge, aber manisch depressiv wirkst du ganz und gar nicht.

Persönlichkeit.
In der Homöopathie wird Gleiches von Gleichem geheilt. Die Lachesis ist eine Buschschlange, extrem giftig und gefährlich. Im Gegensatz zu den meisten Schlangen, die froh sind wenn man sie in Ruhe lässt, verfolgt und jagt sie ihre potentiellen Opfer sogar.
So gibt man Lachesis auch sehr agressiven und boshaften Menschen. Wir müssten mal Deinen Mann fragen…… :mrgreen: . aber bei uns wirkst Du doch recht freundlich und umgänglich.

Steinmässig rate ich dir auch nach intensiven Nachdenken immer noch zum Sodalith.
Und auch wenn es schon langsam peinlich wird, wenn ich schon wieder meinen Liebling an die Frau bringe (ich kenne noch andere Steine *schwör*) nachts, zum Schlafen einen Lepidolith. Bewährt hat sich auch, abends, wenn langsam Ruhe einkehrt zum Entspannen einen nicht zu kleinen Rauchquarz in jede Hand zu nehmen.

Uns last noch least habe ich auch noch einen aussersteinischen Tipp aus der Hildegardmedizin: Wermutsaft.
Gibt es fertig gemixt in der Apotheke zu kaufen, ein Gemisch aus Wermutsaft, Weißwein und Honig. Hilft laut Hildegard gegen Lanksucht und Melancholie, ausserdem stärkt er das Imunsystem. Das kann frau doch immer brauchen.
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Beitragvon Morgana » So 3. Dez 2006, 13:56

Hallo liebe Anaberry,

zu dieser Deiner Frage wollte ich schon die ganze Zeit über etwas schreiben, war aber erstens ziemlich im Stress und zweitens musste ich das erst ausbrüten und selber etwas nachlesen :mrgreen:!

Obsidiane beschreibt sehr gut die gängigen Einsatzbereiche und Wirkungsfelder von Lachesis. Nur ist es in der Homöopathie wie überall: vieles hat wesentlich mehr Aspekte als die gängigen.
Kurz, von meinem Gefühl her finde ich Lachesis nicht so abwegig, obwohl ich Obsidiane bei dem, was sie geschrieben hat, oberflächlich betrachtet, recht geben muss.
Aus der Zeit, in der ich mich viel mit Homöopathie beschäftigt habe, hatte ich irgendwie noch etwas anderes zu Lachesis im Hintergrund :mrgreen:! Also habe ich gesucht und wurde fündig. Ich möchte Euch einen Link hereinstellen, der einen etwas anderen Aspekt von Lachesis beleuchtet, den ich beachtenswert finde:
http://www.engon.de/c4/files/lach_prot001.htm

Verstrickung, Täter-Opfer, diese Problematik finde ich in dem Zusammenhang nicht uninteressant. Als Steine kommen mir da ziemlich unmittelbar Azurit, Azurit-Malachit usw. in den Sinn.

@Obsidiane,
mich würde auch interessieren, was Du zu diesen Gedankengängen meinst :?: :mrgreen:

Liebe Grüße, Morgana
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Beitragvon Caro » Mo 4. Dez 2006, 10:46

Auch für mich ist dies ein sehr interessanter Thread, da sowohl meine Mama (gegen ihre Hitzen in den Wechseljahren), als auch mein Lieber gegen seine Allergien) Lachesis bekommen.
Die beiden sind völlig unterschiedliche Charaktäre aber sie beide verbindet eine unermessliche Angst vor Schlangen - das finde ich schon bemerkenswert. Beides sind auch Menschen die unter der Erfüllung von Normen gelitten haben und leiden (nach meiner Interpretation jedenfalls). Vor Allem meine Mutter drückt anderen Menschen aber auch ganz hart ihre Normen auf - Täter und Opfer in Einem. Vielleicht ist das bei meinem Süßen auch so, wobei seine Norm dann darin besteht, dass kein Mensch das Recht hat einem anderen Menschen eine Norm aufzuzwingen.
Bösartig oder depressiv trifft auf keinen der beiden zu. Gar nicht...
Der Konstitutionstyp für lachesis ist laut Dr. Lockie: "Ein Mensch der überregbar und zitterig , dabei ziemlich aufgedunsen wirkt und dessen nerven dringend eines Ventils und der Beruhigung bedürfen; viele sind außerdem rothaarig und sommersprossig"
Diese Beschreibung trifft ziemlich gut auf meine Mutter, weniger gut auf den Lieben zu. Meine Mutter hat seit der ersten und einzigen Einnahme nie wieder Hitzewallungen gehabt, gegen die Leiden vom besten Mann der Welt hat es leider nicht so gut geholfen.
Liebe Grüße
Caro

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Beitragvon Obsidiane » Mo 4. Dez 2006, 19:59

Hallo Morgana,

das passt sicher gut mit rein.
Wobei ich diesen Versuch bzw. die Ergebnisse eher erschreckend finde.
Ich bin eher ein vorsichtiger Mensch und würde jemand, der in einer seelischen Krise steckt nicht dazu bewegen wollen, irgendetwas aufzuarbeiten.
Aufarbeiten ist für mich etwas, dass man in seelisch stabilen Zeiten machen sollte. Also dann erstmal stabilisieren und über die Krise hinweghelfen.
Der Malachit und der Azurit-Malachit kramen doch ganz schön rabiat die Seele durch, nicht?

Die Praxis mit Einreibungen wird meines Wissens eher selten angewendet und gilt auch nicht unbedingt als sinnvoll. Aber bei den Testpersonen scheint sie ziemlich rigoros gewirkt zu haben.

Ich habe ja auch geschrieben, dass Lachesis ein großes Mittel ist mit vielen Anwendungsgebieten und nur mal zwei Aspekte herausgegriffen.
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Beitragvon Morgana » Do 7. Dez 2006, 11:02

Liebe Obsidiane,

für mich interessant war auch mehr die Aussage zu Lachesis selber. Was die Versuche betrifft, bin ich ganz Deiner Meinung :mrgreen:!
Azurit und Azurit-Malachit sind natürlich schon etwas radikalere Stöberer, aber manchmal steckt man fest und dann können sie sich als sehr hilfreich erweisen.
Und für mich stellt sich halt auch die Frage, ob man in stabilen Zeiten wirklich aufarbeiten will (ich meistens nicht, die genieße ich dann eher :mrgreen:)? Während es sich - zumindest bei mir - gerade in ohnehin schon Sch...Zeiten häufig als gut erwiesen hat, gewisse Dinge endlich ans Tageslicht zu bringen. Kann auch ungeheuer befreiend wirken.
Aber Du hast natürlich recht, es kann auch zu viel sein. Das sollte im Einzelfall dann abgewogen werden.
Persönlich habe ich das Gefühl, dass Anaberry ein bisschen feststeckt und bei einem bestimmten Punkt nicht weiter kommt. Natürlich kann ich mich irren, da ich sie ja leider noch nicht persönlich kenne.

Liebe Grüße, Morgana
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Beitragvon Obsidiane » Do 7. Dez 2006, 14:18

Hallo Morgana,

ich denke auch, so eine Aufarbeitungsgeschichte sollte vorher mit denjenigem abgeklärt werden inwieweit er sich dazu einfach imstande fühlt. Salopp gesagt kanns passieren, dass Du einen erwischt, der das grad gar nicht verträgt und Du darfst ihn dann vom Dachboden schneiden.

Ich habe den Fall mit meinem persönlichen Unglücksstein. Ein wunderschöner Stein, mit Liebe geschenkt von einem geliebten Menschen, gekauft an einem schönen Tag.
Müßte alles positiv sein - und doch, seit ich den Stein habe und ihn zu tragen versuche ist wirklich der Wurm drin. Jedes Mal, wenn ich ihn getragen habe ist mir irgendwas Unangenehmes passiert. Jetzt habe ich ihn seit über einem Jahr nicht mehr getragen und nehme mir immer vor, wenn es mir mal so richtig gut geht starte ich wieder einen Versuch.
Aber - um wieder die Kurve zum eigentlichen Thema zu nehmen - mir fehlt schlichtweg der Mut dazu, weil ich dann auch die guten Zeiten lieber geniesse. Und wenns grad schlecht läuft, lasse ich ihn auch lieber liegen weil ich mir dann denke, Himmel, was kommt denn jetzt noch.
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