Mein nervöser Kater Krüm´l

Alles über Steinanwendungen rund ums Tier und unsere Pflanzen

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Realgar
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Beitragvon Realgar » Mi 22. Okt 2008, 17:21

Hier mal ein fast aller erklärender Link:

http://www.deutsche-melasse.de/Zuckerro ... .95.0.html

Liebe Grüße
Realgar
Die Steine waren schon da, als es uns noch nicht gab,
sie werden immer noch sein, auch wenn es uns nicht mehr gibt!


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Beitragvon Sterni » Mi 22. Okt 2008, 18:08

Hallo Susanne,

muss gerade herzlich lachen... Wenn ich also einen Baum fälle, und daraus Bretter mache, ist die Sägespäne kein Holz mehr. Weil sie ja Späne ist. Ist was ganz anderes.

Also werde ab sofort meine Zucker durch die Gewürzmühle pressen und damit ist es Pulver, fast wie Abfall - wow und somit kein Zucker mehr. Ich werde schlank sein in naher Zukunft. Und Fett nur noch in flüssiger Form, kann dann ja auch kein Fett mehr sein.

Sorry für die Ironie - aber geht ja nur Futterhersteller, also doch kein Sorry. Das ist Verarsche hoch 7.

Lieben Gruss


Sterni

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Beitragvon NR.7 » Mi 22. Okt 2008, 18:39

Hallo Sterni,

ich bin auch irgendwie stinksauer :wut:
Vor allem wird man auch noch für blöd verkauft. :roll:
Gruß Susanne
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Beitragvon Suley » Mi 22. Okt 2008, 18:43

Hallo Susanne,

also grundsätzlich hast Du schon einmal ein relativ gutes Futter erwischt. Der Tierheilpraktiker gibt das weiter, was ihm "vorgekaut" wird, sprich die Werbung des Unternehmens! Wer es genau wissen will, sollte das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen" unbedingt kaufen. Genau dort ist explizit aufgeschlüsselt, was in Katzen- und Hundefutter enthalten ist.

Mit Vet-Concept hast Du prinzipell schon ein hochwertiges Futter gekauft, das auf jeden Fall dem Supermarktfutter vorzuziehen ist.

Der Spruch des Unternehmens bezüglich der Melasseschnitzel ist der hirnloseste Schwachsinn, den ich je gehört habe. Deswegen verfüttern wir Pferdehalter übrigens Melasseschnitzel, damit unsere Pferde zunehmen! Unglaublich, was man Käufern so alles auftischt :motz:

Hier ein Auszug aus "http://www.katzeninfo.com/KIN/catcare/ernaehrung/ernaehrung.html

Katzen würden Mäuse kaufen

Die ideale Nahrung für eine Katze ist die Maus. Diese Feststellung mag vielleicht etwas einfach und belanglos klingen; ist sie aber durchaus nicht.

Die wichtigste Erkenntnis, die jeder Katzenbesitzer daraus ableiten sollte, ist die Tatsache, dass Katzen reine Fleisch-fresser sind. Am artgerechtesten wäre also eine reine Roh-fütterung ganzer Tiere, einschließlich vorverdautem Magen-inhalts, Knochen, Sehnen etc. Diese Rohfütterung mit Supplementen nennt sich BARFen (Biologisch Artgerichte Rohe Fütterung), ist jedoch für den durchschnittlichen Katzenhalter leider schwierig zu realisieren, da sie eine genaue Kenntnis der Materie erfordert. Die meisten werden folglich auf die Verfütterung von Fertignahrung angewiesen sein. Wenn man sich aber mal eine Dose Katzenfutter einer
x-beliebigen Firma ansieht, ist man sehr erstaunt, darin so ziemlich alles zu finden – nur fast kein Fleisch!

Was ist eigentlich in der Dose?

Los geht es meist mit „Fleisch und tierischen Nebenerzeugnissen“. Das ist nichts anderes als: billige Schlachtabfälle, zerkleinertes Fell, Knochen, Federn, Schnäbel, Wolle, Urin und etliches mehr. Auch wenn die Katze in der Natur die ganze Maus frisst, ist das Verhältnis der einzelnen tierischen Bestandteile in der Dose nicht ausgeglichen und die Qualität des verwendeten Fleisches nicht sehr hoch, weil das für den Hersteller viel zu teuer wäre. Generell kann man sagen, dass der Fleischanteil daran immer sehr gering ist, und die "4% Huhn, Kaninchen etc." bedeuten nichts anderes, als dass von diesen Abfällen 4% von entsprechendem Tier stammen. Diese Abfälle sind für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen, und fallen deshalb auch nicht unter die Bestimmungen der Lebensmittelindustrie. Nicht alle verwendeten Kadaver sind frisch, und außerdem werden natürlich auch kranke Tiere verarbeitet, so dass sich u.a. auch karzinogenes Gewebe in den Dosen befindet. Nicht sehr appetitlich und auch nicht sehr gesund!

Normalerweise würde eine Katze dieses Zeug nicht anrühren, aber die zugesetzten Fette (Abfallfette, z.B. altes Bratfett), die Geschmacks- und Konservierungsstoffe und der zugesetzte Zucker lassen die Katze ihren Ekel vergessen.

Dann wird es richtig kritisch. Als nächstes stehen „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ und „Getreide“ auf dem Plan. Darin enthalten sind unter anderem zerstoßene Erdnussschalen, Getreideabfälle aller Art und vor allem viel Soja, denn das ist schön billig. Diese Inhaltsstoffe sind völlig widernatürlich, denn, anders als Hunde, benötigen Katzen zur Deckung ihres Energiebedarfs keine Kohlenhydrate, sondern Eiweiße (Proteine). Ihr Darm ist viel zu kurz, um die langkettigen Kohlenhydrate vollständig aufzuschließen. Das große Problem bei der Sache ist folglich, dass Katzen diese sowie alle pflanzlichen Eiweiße, z.B. aus Soja, nicht komplett verdauen können!! Dies gilt ebenso für fast alle Gemüsesorten, von denen lediglich Karotten (nicht roh!) für die Katze verdaulich sind. Deshalb sollte der Kohlenhydrategehalt (Getreideprodukte) so niedrig wie möglich und die verwendeten Getreidesorten so hochverdaulich wie möglich sein (z.B. Reis).

Wird dem Körper der Katze pflanzliches Material zugeführt, muss es dieser als „Sondermüll“ verarbeiten, wobei lebenswichtige Organe wie Niere und Leber übermäßig strapaziert werden und somit ziemlich früh ausgemergelt sind. So stirbt dann auch jede 2. Katze an Nierenversagen, und solche Organschäden entstehen sehr häufig durch Ernährungsfehler!

Ein hoher Anteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen begünstigt außerdem die Bildung von Harnsteinen, weil er dafür sorgt, dass der Harn
basisch wird. Fleisch wiederum macht den Harn sauer und verhindert so die Bildung von Harnsteinen. Dies gilt nicht für ältere Katzen und Katzenwelpen, die von Natur aus einen sehr sauren Harn haben.

Zum Schluss findet man noch eine besondere Überraschung in der Dose: Zucker! Dieser schädigt nachweislich den Organismus der Katze und verursacht Zahn- und manchmal auch Bauspeicheldrüsenprobleme. Zudem fördert er die überproportionale Vermehrung von Pilzen im Darm, was dazu führt, dass die Darmflora aus dem Gleichgewicht kommt, der Organismus belastet wird und außerdem fortan ein Großteil des der Katze zugeführten Futters der „Ernährung“ der Pilze zugute kommt, und nicht Ihrer Katze. Übrigens: Ob „Zucker“ oder „Karamell“ auf der Dose steht, ist unwichtig. Karamell ist nämlich auch ein Zuckerderivat und hat dieselben Gesundheitsschäden zur Folge!

Verdummung im Supermarkt

Leider werden die Tierbesitzer nicht über die Zusammensetzung aufgeklärt, sondern mit netten Bildchen von süßen und zufriedenen Katzen ruhig gestellt, die von der Dose und vom Fernseher prangen. Ob man nun die Firma x, die Firma y oder die Firma mit den lila Aufklebern kauft, ob die Dose schlicht ist oder das Futter in kleinen, teuren 100-g-Schälchen oder Tütchen daherkommt, ob es sich als Ragout, Geschnetzeltes oder Häppchen in Gélé tarnt; der Großteil der Futtermarken kommt aus derselben Fabrik ein und desselben Herstellers - und der hat als Ziel die Optimierung seiner Bilanz und nicht die Gesundheit unserer Katzen.

Fast alle genannten Inhaltsstoffe, einschließlich Zucker, sind billige Rohstoffe, die die Dose füllen, ohne der Katze auch nur ansatzweise von Nutzen zu sein. Hinzu kommen noch Konservierungsstoffe, die meist unter dem Deckmantel „EWG-Zusatzstoffe“ laufen und Krebs auslösen können. Hier wird deutlich, dass der Tierbesitzer bewusst im Unklaren gelassen wird.

Wie unterscheidet man gutes von schlechtem Futter?

Es gibt 2 einfache Methoden, gutes von minderwertigem Futter zu unterscheiden. Erstens: Jedes Futter, das im Supermark erhältlich ist, ist minderwertig. Zweitens: Je geringer die Menge an Futter ist, die die Katze zur Sättigung ihres Nährstoffbedarfs benötigt, desto hochwertiger ist es.

Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Bei den in Supermarkt erhältlichen Produkten erfährt man, dass eine „durchschnittlich große Katze (4 kg)“ täglich 425 g benötigt. Von einem hochwertigen Futter benötigt dieselbe Katze plötzlich nur noch 156 g. Diese Differenz von 269 g kommt durch die billigen Füllstoffe zustande. Dasselbe gilt für billiges Trockenfutter. Auch hier wird mit Füll-, Farb- und Aromastoffen gearbeitet. Von einem billigen Trockenfutter braucht man täglich ca. 110 g, und von einem hochwertigeren nur 60 - 70 g.

Der Grund, warum Ihre Katze trotzdem das billigere Futter lieber mag, ist, dass die minderwertigen Zutaten mit Geruchs- und Geschmacksstoffen versetzt werden und außerdem jede Menge Zucker zugeführt wird, auch wenn die Futtermittelindustrie natürlich andere Argumente für die Beliebtheit ihrer Produkte anführt.

Daran gewöhnen sich die Katzen natürlich und werden regelrecht süchtig danach. Deshalb lehnen sie hochwertiges Futter zunächst oft ab, weil die Suchtstoffe darin fehlen.

Die Vorteile hochwertigen Futters

Einige Premium-Futtermarken wählen ihre Inhaltsstoffe so aus, dass sie weitgehend den natürlichen Nahrungsgewohnheiten der Katze entsprechen. Diese hochwertigen Futtermarken sind sowohl als Nass- wie auch als Trockenfutter erhältlich. Für hochwertiges Futter haben Sie nicht mehr Kosten als für minderwertiges. Es erscheint auf den ersten Blick teurer, aber da Sie nicht dieselbe Menge brauchen, wirkt es sich finanziell nicht aus. Im Gegenteil, es kommt Sie sogar günstiger, denn Sie sparen auch noch "am anderen Ende". Weil alle Inhaltsstoffe voll verdaulich sind, haben Sie weniger Kot und somit einen geringeren

Verbrauch an Katzenstreu. Durch die Hochwertigkeit der
Inhaltsstoffe haben sie keine Niere und Leber belastenden pflanzlichen Abfallprodukte. Außerdem läuft Ihre Katze weniger Gefahr, an Erkrankungen der Harnwege zu erkranken, weil weniger Flüssigkeit mit dem Kot über den Darm und somit mehr Flüssigkeit durch die Harnröhre ausgeschieden wird, die dabei "gespült" wird und somit der Bildung von Harnsteinen vorgebeugt werden kann. Dies gilt für die Ernährung mit hochwertigem Nassfutter genauso wie für die Ernährung mit hochwertigem Trockenfutter.

Trockenfutter hat zwar den großen Vorteil, dass es hygienischer ist und den Kaumuskeln gut tut. Allerdings muss man darauf achten, dass die Katze ausreichend trinkt (am besten sofort nach dem Essen), weil sonst wiederum die Nieren belastet werden!! Die meisten Katzen lassen sich durch eine Katzentränke wie z.B. den „Freshflow“, welcher eine Quelle simuliert, gut zum Trinken animieren. Andere nehmen vermehrt Wasser auf, wenn dieses einen Schuss Milch enthält. Wird bei ausschließlicher Trockenfuttergabe nicht auf ausreichend Flüssigkeitsaufnahme nach dem Essen geachtet, kann es zur latenten Dehydration (Austrocknung) kommen. Darum sollte man auf keinen Fall ausschließlich Trockenfutter ver-abreichen, sondern die Nahrung um ein hochwertiges Nassfutter ergänzen und zusätzlich mit etwas Wasser anreichern.

Hochwertige Futtersorten sind auf das Alter und die
„Lebenssituation“ der Katze abgestimmt. Ein Menschenbaby hat ja auch andere Ernährungsbedürfnisse als ein Rentner, und ein Hochleistungssportler braucht mehr Energie als ein Bewegungsmuffel. Dasselbe gilt auch für Katzen!

Zum Abschluss nennen wir noch einige Futtersorten, die dem Supermarktfutter deutlich vorzuziehen sind:
Vet-Concept (Bezugsquelle: www.vet-concept.de), Precept, Cat Exclusive, California Natural, Felidae, Miamor BIO, Yarrah, Anifit, Grau, Hill´s, Royal Canin, Innova, Leonardo (als Nassfutter) und Pro Nature (Bezugsquelle für die meisten der hier genannten Futtersorten, die nicht im Fachhandel erhältlich sind: hier klicken).
Diese Sorten unterscheiden sich vor allem aufgrund ihrer ausgewogenen Zusammensetzung, des ausgewogenen Mineraliengehalts und des hohen Anteils Fleisch aus leichtverdaulichen Eiweißquellen. Eiweiße (Proteine) dienen der Katze als Energieliferant. Einige der Hersteller verwenden Fleischsorten, die völlig frei von Antibiotika und Hormonen sind, z.B. Vet-Concept, Anifit, Miamor Bio und Yarrah.

Von den im Supermarkt erhältlichen Sorten Nassfutter ist wohl das Lux von Aldi noch das „Beste“, weil es zumindest einen hohen Fleischanteil aufweist und wenigstens z.T. ohne Zucker ist.
Leider gibt es unseres Wissens nach kein einziges unbedenkliches Trockenfutter über einen Supermarkt zu beziehen (besonders im Hinblick auf die drohenden Harnwegserkrankungen durch zu hohe Magnesiumanteile).


Am besten ist es natürlich, von Anfang an gesunde Nahrung zu verfüttern, aber auch wenn Ihre Katze schon älter ist: Eine Umstellung lohnt sich immer, und Ihre Katze wird es Ihnen mit einem langen, gesunden Leben danken!


Noch für Dich zur Info über industriell gefertigtes Futter:
http://www.katzen-links.de/katzenforum2 ... hp?t=89619

Diese Rückrufaktionen erscheinen recht regelmäßig im Abstand von wenigen Jahren. Bei dieser aus dem letzten Jahr waren 17.000 Katzen und Hunde betroffen und 5000 sind an den Folgen gestorben. Du siehst, es ist sehr sinnvoll, sich über das Futter seiner Lieblinge Gedanken zu machen und sich zu informieren.




.
Lieben Gruß
Elena

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Beitragvon NR.7 » Mi 22. Okt 2008, 19:10

Hallo liebe Elena,

erstmal danke für den Auszug. Es ist echt schockierend :sad: .
Sorry bin erstmal sprachlos. Weiß nicht ob ich traurig oder sauer sein soll. :shock:

Ich werde jetzt das Futter erstmal weiter meinen 2 Stinkern geben, mich aber näher mit dem Barfen auseinandersetzen.

Vielen Dank für eure Rückmeldungen :knuddel:
Gruß Susanne

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Beitragvon Suley » Mi 22. Okt 2008, 19:17

Hallo Susanne,

ich stehe vor dem gleichen Problem wie Du. 2 von meinen Katzen mögen nur Trofu. Ich habe schon so viel probiert, sie erstmal auf Nafu umzustellen, damit ich Rohfleisch, so nach und nach, untermischen kann. Aber die beiden boykottieren das hartnäckig :seufz:
Meine Hunde barfen, es wäre mir lieb, wenn meine Katzen das auch täten. 2 von ihnen fressen Rohfleisch, aber der Rest ist eben sehr mäkelig diesbezüglich. :sad:
Lieben Gruß
Elena

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Beitragvon Sterni » Mi 22. Okt 2008, 19:51

Liebe Susanne,

so ging es mir auch. Als mir bewusst wurde, dass im Hundefutter nur "mind. 4 % xxx-Fleisch" enthalten sind, war meine Frage, was die anderen 95,9 % sind. Und seit wann ein Hund Getreidefresser ist.

Ärgere dich nich zu dolle :knuddel:

Lieben Gruss


Sterni

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Beitragvon Bine » Mi 22. Okt 2008, 20:04

Hallo Elena!

Einen Teil des Naßfutters hab ich schon probiert. Erfolglos. Mochte mein Kater nicht. Normales Supermarktfutter gibt's trotzdem nicht.
Animonda Carny:
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (85% Rind und 15% Putenherzen), Mineralstoffe

Am liebsten wäre mir mal Grau gewesen, das ist ein deutsches Produkt, aber das wurde besonders abgelehnt. Im Moment bin ich sowieso bei einer Fischdose, die er wirklich gerne frisst. Alles andere lässt er mehr stehen wie das er es frisst.

Hm. Barfen. Super wäre es schon. Elena magst mal mehr darüber erzählen.
Liebe Grüße
Bine
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Beitragvon NR.7 » Do 23. Okt 2008, 07:05

Hallo zusammen,

@elena--> Es ist echt nicht leicht mit diesen Stubentigern, sie sind echt ziemlich eigen, aber genau das mag ich ja soooo sehr an den Katzen :mrgreen: . Naja, das Problem mit dem Futter bleibt allerdings.
Ich stimme Bine mal zu und frag dich auch mal, ob du evtl mehr über barfen erzählen willst.


@sterni--> nein, hab auch keine Lust mich zu ärgern, ich will einfach jetzt was ändern und diesen "Dreck" aus dem Supermarkt und sonst wo, nicht mehr füttern. Danke für´s knuddeln, tut immer gut :bussi:
Gruß Susanne

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Beitragvon Birgit » Do 23. Okt 2008, 07:53

Hallo zusammen,

den ganzen Thread habe ich jetzt "verschlungen "



Das ist ja echt interessant!
das mit der Melasse ist echt der Hammer ! Wir füttern auch Rübenschnitzel- also den Abfall aus der Zuckergewinnung mit unseren Pferden damit grade unser Kim nicht noch mehr vom Fleisch fällt - sieht eh aus wie ne Milchkuh


Dass Barfen das beste ist - weiß ich schon von den Hunden. Nur ... es ist etwas zeitaufwendig und für viele nicht machbar. Vor allem muss man es auch wirklich 100% beherrschen - sonst haben die lieben Tierchen dann doch trotz Rohfleisch irgendwelche Mangelerscheinungen.

Aber mit Katzen kenne ich mich noch nicht gut aus.
Seit neuestem gehört aber eine zur Familie - und was für ein "schnückses " Tierchen.... :roll: :roll: :roll:
Das richtige Futter haben wir für sie auch noch nicht gefunden.
Sie steht im Moment auf Sheba--- äääähh auch nicht das wahre.....ich denke mal dass ist so vergleichbar wie Pedigree beim Hundefutter :roll:


)

Hier aber mal ein Foto von Novali - grade mal 13 Wochen alt

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Liebe Grüsse
Birgit

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Beitragvon Suley » Do 23. Okt 2008, 08:37

Hallo Birgit,

Dass Barfen das beste ist - weiß ich schon von den Hunden. Nur ... es ist etwas zeitaufwendig und für viele nicht machbar. Vor allem muss man es auch wirklich 100% beherrschen - sonst haben die lieben Tierchen dann doch trotz Rohfleisch irgendwelche Mangelerscheinungen.



Das kann ich nicht bestätigen. Ich füttere meine beiden Hunde roh und benötige dafür morgens ca. 10 min. Genauso lange, wie ich eine Dose für die Katzen aufmache. Es gibt gewolftes Fleisch in 200g Würsten tiefgefroren zu kaufen. Da gibt es fast alles....Rind, Geflügel, Hirsch usw. Mit Knochen gewolft, mit Innereien gewolft u.ä. Diese taust Du auf und verabreichst sie - morgens und abends. Dazu noch einen Gemüsemix, den man ebenfalls fertig kaufen kann und nur mit Wasser einweichen muß. Und schon ist die Mahlzeit für die Hundis fertig.

Bei Katzen ist es das gleiche. Tiefgefrorenes Fleisch auftauen und verabreichen. Man kann auch frisches bei der Schlachterei kaufen. Die geben es auch durch den Fleischwolf, wenn ich das möchte. Dazu gibt man Taurin und - je nach Fleisch - noch Calzium. Bei z.B. Thunfisch benötigt man kein Taurin, weil dieser das enthält. Fisch sollte durchaus auf der Speisekarte stehen. Das füttere ich auch, weil alle meine Fellnasen das mögen. Ich kaufe dazu Thunfisch in Wasser für Menschen. Wird sehr geschätzt :mrgreen:

@Bine
Rechne bei Animonda auch mit Entzugserscheinungen Deiner Katzen. Für sie ist die Umstellung auf Fleisch wie Erbsensuppe ungewürzt. Es ist am Anfang etwas aufwendiger, aber es lohnt sich.

@Birgit

Deine Novali ist aber eine zuckersüße Schönheit :liebe: Ist das eine Neva Masquarade oder ein Sibierer?

Gerade jetzt ist Dein Kätzchen noch jung. Ich würde es versuchen, sie umzustellen, denn jetzt geht das noch besser, als wenn sie älter ist. Einfach etwas Rohfleisch unter das Sheba mischen und allmählich mehr Rohfleisch und weniger Sheba zu fressen geben. Gerade in Sheba u.ä. sind diese ganzen Lockstoffe enthalten.

@Susanne,

das Problem bei Katzen ist, dass wenn Du sie umstellen willst, Du erstmal gegen die Sucht kämpfst. D.h. sie werden das Futter mit weniger Geschmacksstoffen erst verweigern. Katzen gehen regelrecht auf "Entzug", was bis zu 2 Wochen dauern kann und 30% des Körpergewichts reduzieren kann, aber nicht muß. So stark sind diese Lock- und Geschmacksstoffe. :roll:

Ich werde jetzt auch nochmal einen Anlauf nehmen. 2 von 5 Katzen habe ich ja schon überzeugen können. Die lassen für rohes Fleisch nun auch das Katzenfutter liegen. Es sättigt auch einfach stärker. Ich hoffe nun, dass ich die Trofukanidaten erstmal auf Nafu umstelle, und dann auf langsam Rohfutter dazu gebe. Wird zwar dauern, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt :mrgreen:
Lieben Gruß
Elena

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Beitragvon Sterni » Do 23. Okt 2008, 09:04

Hallo,

sehr taurinhaltig ist auch Herz. Deswegen sollen Hunde das nicht zu häufig und zu viel bekommen. Also für Katzen auch ein guter Taurinlieferant neben dem Thunfisch.

Und ich empfinde es wie Elena nicht so aufwendig. Ich kaufe auch in 200-Gramm-Portionen. Auftauen, in eine Tupperschüssel und ich füttere dann 2 Tage eine Sorte. Für das Gemüse habe ich ebenfalls diverse Flocken hier stehen und wenn nicht die, dann nehme ich für Emi auch mal rohes Gemüse, jage das in den Mr. Magic und gut ist. Und die Obstportionen sind ja auch immer da.

Hunde dürfen ja weitaus mehr an rohem Gemüse und Obst, als ich vorher gedacht hätte.

Und für die Verteilung der Fleischsorten mache ich mir alle 2 Wochen einen Plan (Exel) - das geht dann Ruck-Zuck und hängt am Kühlschrank.

Gerade, dass Hunde jeden Tag alles haben müssen, das haben die Tierfutterhersteller "in den Raum gestellt". Denn welches Tier in der Natur und welcher Mensch hat jeden Tag die genaue Menge an Vitaminen etc. in seiner Nahrung? Wir sind auf Mangel ausgelegt - und ein ausgewogenes Verhältnis auf 2 - 4 Wochen ist völlig okay. Einzig auf die Zufuhr von Calcium achte ich etwas genauer. So gibt es bei Pansen immer Eierschale dazu um das Phosphor auszugleichen. Und da erwachsene Hunde ein zuviel natürliches Calcium unbeschadet wieder ausscheiden, kann da wenig passieren. Einzig bei Welpen ist da Vorsicht geboten.

Bei Katzen wird das wohl ein wenig anders sein - da bin ich nicht so firm, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der Aufwand bei den Stubentigern so viel grösser ist.

@Susanne
Da kann ich dich völlig verstehen. Ging mir ganz genau so. Aber man merkt, wie wenig es den Tierfutter-Herstellern passt. Es wird schon wo es geht, gegen das Barfen gewettert und agiert. Das merke ich manchmal schon extrem, wenn ich mich mit anderen Hundehaltern hier übers Futter unterhalte. Und Dose ist ja leider auch sooo viel bequemer. :?

Lieben Gruss


Sterni

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Beitragvon Sunny » Do 23. Okt 2008, 09:17

Hallo Birgit,


Deine Novali ist ja ne richtige Knutschkugel .....
da würdeb ich sicher den lieben langen Tag
im Fellchen rumwuscheln ...... :oops:
Liebe Grüße Sunny Bild

Wenn Du nicht bekommst, was du willst,
dann denk daran, das es manchmal Dein Glück sein kann.
(Dalai Lama)

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Beitragvon Bine » Do 23. Okt 2008, 09:33

Hallo Birgit!

Deine Novalli ist aber auch :liebe:

@Elena: Wo kriegt man diese Fleisch- und Gemüsewürste? Kriegt man die auch für Katzen? Das würde ich sofort nehmen.

Ich kauf für uns nur mehr den Thunfisch in eigenem Saft. Für Spaghetti-Sauce oder auch mal Thunfisch-Salat. Den Saft kriegen meine Beiden schon ne ganze Weile und mein Kater schlabbert den wie nix. Wenn ich den Saft alleine kriegen würde, würde ich das auch super finden. Damit kriegt er nämlich auch genug "Wasser". :wink:
Liebe Grüße
Bine
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Beitragvon NR.7 » Fr 24. Okt 2008, 06:57

Hallo und schönen Guten Morgen euch allen,

@birgit
deine Novali is ja total knuffig und wie sie guckt, einfach nur zum knutschen :herzi:
Wie Elena schon vorgeschlagen hat, würde ich das Futter von Novali am besten jetzt schon anfangen umzustellen, jetzt ist sie noch nicht so verwöhnt oder süchtig gemacht worden.

@elena
wünsch dir viel Erfolg beim Umstellen deiner 3 Leckermäulchen :super2: .
Danke nochmal für die Erklärung. :wink:

@sterni
Klar wettern die Futterhersteller gegen das barfen, die werden das mittlerweile evtl am Umsatz merken. Habe kein Mitleid sollen die ihr Zeug doch selber essen.
Ich bin jetzt noch am überlegen wegen dem Thunfisch, ich selber essen den schon lange nicht mehr wegen den Delfinen :oops: . Muß immer dran denken wie die mit in den Netzen hängen. :wein:

Danke noch mal an alle ihr habt mir jetzt ganz schön viel Stoff zum Nachdenken geboten. :blumen:
Gruß Susanne

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