Welchen Stein für meinen Sohn.

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Babaloo
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Welchen Stein für meinen Sohn.

Beitragvon Babaloo » So 18. Mär 2018, 19:56

Ihr lieben,

ich hatte es in meinem ersten Beitrag schon angeschnitten, dass mein Sohn nicht einfach ist. Also nicht falsch verstehen, ich liebe ihn über alles und dennoch überlege ich mir, ob es nicht einen Stein für ihn gibt, der das ganze etwas ausgleichen könnte.

Zu meinem Sohn, er ist 3,5. Kam mit einer schnellen Geburt zur Welt die mit einer Halsblockade endete, allerdings wurde das erst nach ein paar Wochen (als der den Kopf nur in eine Richtung drehte) festgestellt. Des weiteren hatte er Trinkfieber, weil er Trinkfaul war und so gesehen war er auch ein Schreikind. Er war nur trotz Müdigkeit nur zum schlafen zu bringen wenn man mit ihm auf dem Arm durch die Gegend lief und schnell gewippt hat (manchmal über 30 Min.) hinsetzten durfte man sich überhaupt nicht, auch in der Wippe war er nur zufrieden wenn er schnell geschaukelt wurde. Er hatte schon als Baby einen so enormen Ehrgeiz, dass er heftigst frustriert war wenn was nicht geklappt hat, was er sich in den Kopf gesetzt hat, das fing mit Robben an, ging über zum Krabbeln, gehen, sprechen etc. jedes mal war er nur am Wutschreien bis es dann endlich geklappt hat und dann kam schon das nächste was er können wollte.

Er hatte nie diesen fragenden faszienierten Gesichtsausdruck den man so oft bei Babys sieht, er hat schon als Baby immer ernst gekuckt und war nur mit Mühe zum lachen zu bringen. Für mich war es eine schlimme Zeit und ich war um jeden Tag froh dass er rum ist, allerdings wartete dann der nächste Tag auf mich und immer hatte ich die Hoffnung heute wird es besser.

Mit 1,5 Jahren fing er auch an nach Kindern zu suchen. Ich war mit ihm am Spielplatz, aber da findet man nur wenige Kinder, denn die waren ja alle in Einrichtungen und wenn dann doch mal Kinder da waren hat er versucht sie anzusprechen und mit ihnen zu spielen, aber die einzelnen Kinder waren entweder zumindest vom Kopf her wesentlich jünger als er, (er konnte mit 2 schon sehr gut sprechen, hat sie aber nicht verstanden oder die hatten kein Interesse) oder es waren Gruppen die sich untereinander kannten, die haben ihn dann abblitzen lassen. Ich kann s an einer Hand abzählen wie oft er dann doch jemanden gefunden hat mit dem er gespielt hat, auch wenn keine Verständigung da war. Später waren wir dann in einem Elternkaffee, also auch mit 2 Jahren und dort waren zwar Kinder da, aber das gleiche Spiel, er war vom Kopf und Sprachlichem Stand zu weit. Letzten endes hat er dann einen türkischen Jungen gefunden, die zwei konnten zwar nicht miteinander reden, aber sie sind durch die gegend gewetzt, grad schön war s :). Und dann hab ich wirklich gekämpft dass ich einen Kigaplatz bekomme damit er endlich Kinder um sich rum hat.

Er ist seinem Alter vom Kopf her mind. ein dreiviertel Jahr voraus, kommt aber meines erachtens mit seiner Gefühlswelt nicht so wirklich klar. Zum einen ist er ein riesen Dickschädel, das was er will, will er, koste es was es wolle. Ich bin Kinderpflegerin und weiß ja eigentlich wie ich mit derartigen Situationen umgehen muss, aber er bringt mich oft an meine Grenzen.

Er will alles machen und können, (man läst ihn dann auch versuchen) aber er wird dann anstatt das er sich helfen lässt oder nach hilfe fragt grantig, das kann von jetzt auf gleich kommen, also wirklich als ob ein Schalter umgelegt wird, es gibt für mich oft keine Möglichkeit ihn vor dem "Anfall" aus der Situation herauszuholen (nicht nur wenn er was machen will, sondern manchmal auch einfach von jetzt auf gleich ohne das was vorher war), weil er keine Anzeichen zeigt. Dann schreit und brüllt er rum, wirft Sachen durch die Gegend etc.. Manchmal provoziert er mich so lange bis ich das schimpfen anfange, das kann gut mal ne halbe Stunde dauern. Wenn ich versuche ruhig zu bleiben dann macht er so lange weiter bis ich schimpfe oder völlig entkräftet einfach nur noch da sitzte und zwar mit ihm weiter rede, aber er merkt dass ich eigentlich nicht mehr kann. Dann mit einem mal wird wieder ein Schalter umgelegt und er ist allerbestens gelaunt.

Wenn ihm was passiert was er nicht will, dann scheint das eine Katastrophe für ihn zu sein, z.B. er saß am Tisch und meinte dann "Ich geh jetzt erstmal Hände waschen." Ich sagte "Jo, ist gut." er steht auf, kommt mit der Hand an ein Glas das umkippt und der Inhalt verteilt sich über den ganzen Tisch und drunter. Ich bin ganz ruhig geblieben hatte noch meinen zweiten Zwerg (6 Monate) auf dem Arm und meinte zu ihm "Jetzt geh Du erstmal hände waschen, danach machen wir das gemeinsam weg." da ist er plötzlich ausgetickt "SO WAS SAGT MAN NICHT!!!" Ich völlig perplex "Was sagt man nicht???" Er "SOWAS SAGT MAN NICHT ZU EINEM JUNGEN!!!" Ich immernoch ganz ruhig, "Ich hab doch nur das gesagt was Du sowiso tun wolltest, was ist daran falsch?" er "SOWAS SAGT MAN NICHT; DAS MIT DEM HÄNDE WASCHEN." Ich bin ruhig geblieben und hab dann gesagt "Ist gut, jetzt mach Du erstmal das, was du tun wolltest und dann sehen wir weiter." Er hat kurz überlegt und ist dann Händewaschen gegangen, danach war alles wieder gut und er wie könnts anders sein, bestens gelaunt.

Wenn s im Kiga in die Hose geht (kommt selten vor) dann holt er sich keine Hilfe, sondern wartet in der Toilette, bis dann doch mal jemand nachschauen kommt.

Auch wenn irgend was ist, z.B. nachts, durst, toilette oder schlecht geträumt, hat er lange nur gebrüllt, hat aber nicht gesagt was los ist, immer nur "nein" wenn man dann die einzelnen Dinge abgefragt hat. Das haben wir jetzt mit Hilfe eines Belohnungssystems verbessert, aber das kann keine Dauerlösung sein.

Oder es gibt Situationen, er hat einen Arztkoffer, er will aber immer, das ich oder mein Mann den Arzt spielen, er bringt nur Plüschtiere und wir sollen sie verarzten und er schaut zu. Mir ist durchaus klar, dass Kinder so lernen und Situationen durchspielen und beobachten können die ihnen z.B. Angst bereiten. Aber irgendwann wird es einem einfach zu blöd, und so hab ich auch gesagt dass ich jetzt einfach keine Lust hab, ihm etwas vorzuspielen. Irgendwann verschwand er in sein Zimmer, schloss die Tür, nach ein paar Minuten sah ich dann nach, da spielte er mit dem Arztkoffer und einem großen Plüschtier Arzt, aber es war ihm hochgradig unangenehm dass ich in s Zimmer gekommen bin, ich hatte aber nicht das Gefühl dass er vertuschen wollte das er damit spielt, sondern dass es ihm unangenehm war damit zu spielen. Auch hab ich den Eindruck er will vieles erstmal in Eigenregie ausprobieren (also geheim) bevor er s dann "präsentieren" kann.

Im Gegenzug ist er aber super lieb zu seinem Bruder, bringt ihm spielsachen, macht quatsch für ihn, kümmert sich auch wenn er mal schreit etc. Oder wenn wir irgendwo sind, ist er normalerweise super brav und lieb. Er begreift sehr schnell, beobachtet viel, muss aber auch mal angestubst werden, auch im Kindergarten sagen die Betreuer, man muss ihn anstupsen wenn was gemacht wird (also so allgemeindinger wie Faschingsmasken basteln oder Spiele) dann macht er aber mit und hat viel Spaß, er wäre gewieft und wie geschreiben ist ein helles köpfchen. Einerseits wie gesagt kapiert er schnell und ist ein helles Köpfchen (mit 1,5 Jahren wollt er in die Badewanne, ist aber nicht reingekommen, da hat er sich n Schwimmbrett aus dem Schrank geholt und wollte die Grifflöcher als Tritt benutzen), andererseits aber auch verträumt und schnell abgelenkt. Ausziehen im Kiga längste Zeit mit nachdruck 20 Minuten. Er scheint ein Ambivalent in sich zu sein, so viele Wiedersprüche. Ich hab noch nie ein solches Kind erlebt.

Was sagt ihr würde für ihn evtl. passen, welchen Stein kann ich versuchen??? ich hatte an einen Mookait gedacht, aber ich habe nicht viel Erfahrung. Er hätte sich einen Edelopal ausgesucht (warscheinlich wegen des aussehens), aber ich habe gelesen dass dieser Stein auch viel negatives bringen kann wenn er nicht zur Person passt.

Ich bin gespannt was ihr sagt. Vielen lieben Dank schon im voraus :).

Hoffnungsvoll Babaloo

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Re: Welchen Stein für meinen Sohn.

Beitragvon Sunny » Mo 26. Mär 2018, 10:37

Mit Deiner Anfrage bin ich etwas überfordert :oops: , das ist einfach zu komplex.

Da wird ein Stein auch nicht viel bewirken können.

Vielleicht sind Steine zur Beruhigung etwas hilfreich ?
Warst Du mit Deinem Sohn schon einmal in einem Steinladen,
so daß er sich dort einen Stein aussuchen kann ?
Viele Kinder mögen ja auch Achate oder einen kuscheligen Bernstein.
Meine Enkelin z.B. will immer die Achate oder Bernsteine anschauen,
wenn sie bei mir ist und beschäftigt sich dann damit.

.
Liebe Grüße Sunny Bild

Wenn Du nicht bekommst, was du willst,
dann denk daran, das es manchmal Dein Glück sein kann.
(Dalai Lama)

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Re: Welchen Stein für meinen Sohn.

Beitragvon Babaloo » Mo 26. Mär 2018, 19:03

Er nimmt sich immer mal einen von meinen Steinen, natürlich fragt er vorher, die Achatdrusenstücke ham s ihm angetan, aber die soll er stehen lassen, er hatte sich den Bergkristall ausgesucht und den Malachit wollte er mal haben. Den Achat hat er eigentlich nur genommen als ich ihm gezeigt habe, dass er neu ist, er fand ihn schön, hat ihn ne ganze Zeit bei sich rumgetragen und in der Tat war er ruhiger, aber er will ihn nicht dauerhaft.


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