Hallo!!
Am Wochenende war's endlich wieder soweit, das Wetter spielte mit und so
war ich dann zum Steinesuchen unterwegs.
In den Bergen liegt ja noch zu viel Schnee, in den Niederungen gibt's bei uns
im Ösiland aber nicht allzuviele Möglichkeiten.
So fiel meine Wahl auf "Feldforschung" im Waldviertel in Niederösterreich.
Die Gegend um Dobersberg ist bekannt für das Vorkommen von Dendritenopal.
Nur muss man, wenn man nicht gerade vor Ort wohnt, den richtigen Zeitpunkt
eher erraten. Die Felder sollten gepflügt sein, aber noch nichts angebaut.
Und es sollte vorher geregnet haben, damit die Steine an der Oberfläche
von anhaftender Erde befreit werden.
Na ja, es war zwar schon z.T. Weizen ausgesäht, bzw. schon am Keimen, aber was
soll's, Augen auf den Boden und rein ins Feld (...und hoffen, dass nicht gerade JETZT
der Bauer vorbeikommt, wenn ich gerade durch sein Feld latsche!!

)
So (unscheinbar) sieht's dort aus:


Doch knapp unter der Oberfläche gibt's Serpentin, an dessen Randbereichen sich stellenweise
Opal gebildet hat und durch's Umplügen zum Vorschein kommt:


Da läuft man übers Feld und steuert jeden weißen Stein an, der da vom Boden leuchtet
(Deswegen ist's wichtig, dass es vorher regnet, sonst sind die Steine mit Erde bedeckt und es
leuchtet gar nix!!)
Trotzdem haftet noch viel Erde an den Steinchen, ob der Opal dann schön ist und eine gute Qualität
hat, sieht man erst zu Hause, wenn die Steine gewaschen werden.
Daher wird am Feld vorerst alles eingesackt, was nach Opal aussieht - aussortiert wird erst zu Hause!!
Und das sind zwei frische Funde von der Sonntags-Feldforschung:


Ein sprungfreier weißer Opal in sehr guter Qualität - die dort sehr selten vorkommt !!
Und dann noch schöner Dendritenopal mit Serpentin:
War ein schöner Ausflug mit steinreichem Rückweg!!

Klemens