
Skulpturen aus Limonitsandstein haben sich im Senon,
der vorletzten Stufe der Keidezeit vor ca 65-70 Mio. Jahren gebildet.
Jüngere Formationen findet man in eiszeitlichen Ablagerungen in Norddeutschland,
diese sind daher weniger verfestigt und sehr empfindlich.
Die Sande haben sich im küstennahen Bereich des Kreidemeers abgelagert.
Gewässer aus den damaligen Randgebirge,die besonders glaukonitreich waren
(Fe-Al-Silikat) führten zur Anreicherung von Eisensulfat.
Nach Hebung der Schichten oxydiert das Eisen unter Lufteinschluss zu
Eisenhydroxyd (Limonit),das die Sandkörner umkrustet,
sie miteinander verkittet und zu Schalen besonderer Härte verfestigt.
Da die eisenhaltigen Lösungen rhytmischen Schwankungen der Konzentration
unterliegen,entstanden somit Röhren,Knollen,Wülste,Knoten oder Krusten
i einer faszinierenden Formenvielfalt.
Durch Beimengungen anderer Lösungen -z.B. Hämatit,Mangan,Huminsäure -
bzw Auslaugungen ergab sich zusätzlich ein harmonisches Farbspiel
von weiß bis zinnoberrot,Lößeinwehungen während der Eiszeit sorgten
für kräftig gelbe Farben.
(Verfasser mir unbekannt,da eine Copie)