Hallo
Jetzt dachte ich hätte schon mal was dazu geschrieben, aber es kann auch sein, daß es bei den Säuren war.
Ich finde es manchmal etwas seltsam, daß die Steine so vermenschlicht werden.
Klar sind es Wesen, die man auch achtsam behandeln darf, aber ihnen angemessen darf man sie
schon einigem aussetzen, was ein Säugetier nicht verträgt.
Wenn ich daran denke, welchem Druck und welcher Hitze, Säuren usw. die schon bei der Entstehung
ausesetzt waren, so kann ich mir nicht vorstellen, daß 100 Grad ihnen im entferntesten schaden.
Natürlich darf man sie dem nicht plötzlich Temperaturunterschieden aussetzen, sonst springen sie natürlich.
Und klar darf man einen Opal nicht in Salzwasser legen usw.
Und klar, wenn man ein schlechtes Gefühl dabei hat sollte man es nicht machen und trotzdem möchte ich hier
anregen mal zu kucken ob das Gefühl einen angemessenen Untergrund hat. Da soll es Wassersteine geben, die lieber veralgen als daß sie der Besitzer mal mit Essig- oder Zitronensäure reinigt oder auskocht.
Viele Kristalle sind so mit Eisenoxyd überzogen, daß ihre Schönheit nicht mehr erkennbar ist und ich finde es nicht schlimm , wenn man sie angemessen mit einer Säure reinigt und so ihre Strahlkraft und Glanz wieder zum Vorschein kommt, die die Natur durch den Prozess des - bestimmt auch nicht im menschlichen Verständnis angenehmen Prozesses- versteckt hat.
Im einzelnen versuche ich den Stein denn auch zu fragen und fühle mich - möglichst völlig neutral - ein
was er denn haben möchte.

Michael