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BEDENKLICHE MINERALIEN:
Dabei handelt es sich um Mineralien, die bei normalem Hautkontakt unbedenklich sind, aber unter bestimmten Umständen Toxizität zeigen. So sind sie nicht zur Herstellung von Heilsteinwasser geeignet, obwohl sie meist nicht so stark giftig sind, dass sie tatsächlich tödlich verlaufende Vergiftungen zur Folge haben könnten.
Zu dieser Gruppe gehören vorallem kupferhaltige Mineralien wie Malachit, Azurit, Chrysokoll etc.
Weiters Mineralien, die Schwefel, Chlor etc. enthalten.
Um das Wort "bedenklich" etwas zu verdeutlichen, möchte ich hier gerne ein Beispiel anführen: den allseits beliebten Malachit. Beim Malachit liegt eine Kupferverbindung vor, die normalerweise bei Hautkontakt unbedenklich ist, legt man ihn allerdings ins Wasser kann der Grünspan schon dafür sorgen, dass einem übel wird (sterben wird man daran nicht, früher hat man immerhin in Kupfertöpfen gekocht, die man allerdings heute innen mit einer Schutzlegierung aus Zinn versieht). Der Schleifstaub des Malachits hingegen kann sogar tödlich sein.
RADIOAKTIVE MINERALIEN:
Das Problem bei diesen Mineralien ist im Normalfall nicht die Strahlung selbst, sondern die langsame Entwicklung von radioaktivem Radon-Gas, das in höheren Mengen gesundheitsschädlich ist.
Radioaktive Mineralien gehören nicht in den Bereich der Heilsteinkunde, werden in der Regel auch nicht als Heilsteine angeboten, aber es gibt wie immer einige wenige Ausnahmen von der Regel. Mineralien, die normalerweise nicht radioaktiv sind, es aber unter Umständen sein können wie etwa Zirkon oder Charoit.
Zu den wichtigsten radioaktiven Mineralien zählen alle uran- und thoriumhaltigen Mineralien, ein besonderer Hammer ist z. B. die Pechblende.
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Das Gras noch müssen wir ausreissen, damit es grün bleibt! (Heiner Müller)
Zuletzt geändert von Morgana am Mo 11. Sep 2006, 22:13, insgesamt 1-mal geändert.
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