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 Betreff des Beitrags: Serpentin mit Stichtit
BeitragVerfasst: Fr 14. Aug 2009, 11:47 
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Erfahrungsbericht aus dem neuen Newsletter von Michael Gienger (Info 33)

7 _______ SERPENTIN MIT STICHTIT - ERFAHRUNGSBERICHT BEI BRUXISMUS

Auch dieser Bericht traf ein, während ich gerade dabei war, den
vorliegenden Newsletter zu verfassen. Diesmal telefonisch, so daß ich
in meinen Worten weitergebe, was mir von einer 42jährigen Frau nach
einem über 20jährigen Leidensweg mit Bruxismus mitgeteilt wurde.

Doch zunächst: Was ist Bruxismus? Bruxismus bedeutet "Zähnepressen"
oder "Zähneknirschen" (griechisch "brygmos" = "Knirschen"). Der
Begriff wird manchmal für beide Formen dieser "Bewegungsstörung" des
Kiefers verwendet, im engeren Sinne steht er jedoch für das
"Zähnepressen". Und darum geht's auch im folgenden Bericht.

Hintergrund des Zähnepressens, bei dem die Kaumuskulatur unbewußt
(meist im Schlaf) so stark angespannt wird, daß ein Druck von 100 kg
pro Quadratzentimeter (!) auf die Zähne einwirkt, ist in der Regel
eine starke innere Spannung. Diese Spannung kann wiederum durch Streß
verursacht sein ("man/frau beißt sich durch"), durch seelische
Belastungen (oft nicht ausgelebte, ohnmächtige Aggression), durch
starken Leidensdruck (als Folge anderer Erkrankungen) u.ä. Bestimmte
Medikamente (z.B. Amphetamine und Psychopharmaka), Kaffee, Rauchen
und Alkohol können zusätzlich verschlimmern. Besonders häufig tritt
Bruxismus bei Frauen zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr auf.

Die Folge sind Zahnschäden (abgeschliffene Zähne, keilförmige Defekte
am Zahnhals, gelockerte Zähne), verspannte und schmerzhafte
Kaumuskeln (insbesondere nach dem Erwachen am Morgen), schlechter
Schlaf und dadurch chronische Erschöpfung, Kopfschmerzen, Migräne,
Tinnitus und sogar Trigeminus-Neuralgien (ein sehr schmerzhafter
Reizungszustand des 5. Gesichtsnervs). Doch auch der gesamte
restliche Körper kann vom Bruxismus in Mitleidenschaft gezogen
werden: Über die Muskulatur von Hals und Nacken kann die Verspannung
"abwärts wandern" und zu chronischen Verspannungen, Fehlhaltungen und
Gelenkbeschwerden bis hinab zu Hüfte, Knien und Füßen führen. Durch
den schlechten Schlaf verringert sich zudem die
Regenerationsfähigkeit des Körpers, das Leistungsvermögen sinkt, das
Immunsystem wird geschwächt, die Infektanfälligkeit erhöht sich.
Ebenso nehmen seelische Beschwerden zu, allen voran die Depression.
Ein Teufelskreis, der umso mehr "hinab" führen kann, je stärker die
Beschwerden sind und je länger sie anhalten.

Zahnmedizinisch wird dem Bruxismus mit entlastenden Zahnschienen
begegnet, welche die mechanischen Schäden der Zähne verringern und
die Kaumuskulatur etwas entlasten. Darüber hinaus werden
Entspannungsmassagen empfohlen sowie Sport, Yoga oder Autogenes
Training. Die individuellen Ursachen selbst sind häufig allerdings
erst durch psychotherapeutische Hilfe erreichbar und lösbar, da sie
in der Regel vollkommen unbewußt sind. Allerdings bleibt das
körperliche Zähneknirschen oder Zähnepressen oft auch nach der
seelischen Lösung bestehen, wie ein körperlich eingespeicherter
Mechanismus, der sich als "Automatismus" einfach fortsetzt. An dieser
Stelle können Heilsteine oftmals helfen, insbesondere magnesium- oder
lithiumhaltige. Magnesium wirkt stets entspannend, Lithium
nervenberuhigend. Bekannt waren daher als hilfreiche Heilsteine vor
allem Magnesit sowie Sugilith und Kunzit (vgl. "Heilsteine
Hausapotheke", Neue Erde Verlag, Saarbrücken 2004).

Aber all diese Maßnahmen (incl. den genannten Heilsteinen) hatten in
diesem 20jährigen Leidensweg keinerlei Linderung gebracht. Doch
genaueres nun im folgenden Bericht (Gedächtnisprotokoll nach dem
Telefonat):

"Der Bruxismus hatte bei der 42jährigen Mutter von drei Kindern (zwei
älteren und einem zweijährigen Nachzügler) bereits im Alter von etwa
20 Jahren begonnen bzw. wurde damals bei einer Freizeit von einer
Zimmernachbarin bemerkt. Der Betroffenen selbst war es (typisch für
das Anfangsstadium) zunächst gar nicht aufgefallen. Doch bald schon
stellten sich die charakteristischen Beschwerden ein: Morgendliche
Verspannung und Muskelkater der Kaumuskeln und Kopfschmerzen machten
den Anfang, wobei die Kopfschmerzen wiederum zusätzlichen Druck und
Spannung verursachten, was das ganze verschlimmerte: Das Zähnepressen
in der Nacht wurde noch intensiver, die Kopfschmerzen chronisch.

Die zahnärztliche Therapie brachte nichts. Der Druck beim nächtlichen
Zähnepressen war so extrem hoch, daß zwei Zahnschienen nacheinander
am Morgen zerbissen waren. Im Laufe der Jahre nahmen die Beschwerden
kontinuierlich zu: Die Verspannungen eroberten Schritt für Schritt
den ganzen Körper, zuerst in Form von Nacken- und Rückenbeschwerden,
dann als Gelenkbeschwerden, schließlich sehr ausgeprägt als
Kniebeschwerden. Die Kopfschmerzen wurden zur Migräne und schließlich
kam auch die Trigeminus-Neuralgie hinzu, mit immer wieder
einschießenden Schmerzattacken sowie nach und nach immer
andauernderen Schmerzen.

Dennoch stellte sich die junge Frau ihren Lebensaufgaben, bewältigte
ihren Beruf als Pharmazeutin und ihren Haushalt und zog zwei Kinder
groß. Nach einem drei Jahre zurückliegenden, sehr schmerzhaften
seelischen Erlebnis und wieder steigender Alltagsbelastung durch das
dritte Nachzügler-Kind, wurde der Zustand jedoch endgültig
unerträglich: Die extremen Kopfschmerzen wurden zum Dauerzustand,
Schlafen wurde immer schwieriger, ja fast unmöglich, die daraus
entstehende chronische Erschöpfung machte die Alltagsbewältigung zum
Alptraum und zu einem Zustand permanenter Überforderung. Die
Schmerzen ergriffen den ganzen Körper, der Dauerkopfschmerz wurde zu
einem andauernden Ganzkörper-Schmerz. Alle Therapie-Versuche
schulmedizinischer und naturheilkundlicher Art scheiterten, was die
zunehmende Depression und Verzweiflung nur noch schürte. Das Leben
selbst wurde unerträglich.

Auch Heilsteine (Magnesit und Sugilith) hatten nichts genützt.
Dennoch hatte sie eines Tages den aus Verzweiflung geborenen Impuls,
einen Steineladen aufzusuchen. Die Inhaberin dort öffnete gerade eine
Schublade, in der leuchtend grüne Steine mit rotvioletten Flecken zu
sehen waren: Serpentin mit Stichtit. Obwohl der Laden voller Steine
war, fühlte sie sich sofort sehr intensiv zu genau diesen Steinen
hingezogen. Im Bruchteil einer Sekunde war der Gedanke da: Das ist
es! Sie bestand darauf, sich sofort einen Stein aus dieser Schublade
auszusuchen, fand einen gebohrten Trommelstein, kaufte ihn, und
hängte ihn an einem Band um. Und nun geschah das absolut unerwartete:

Nach über 20jährigem Leiden verschwand das nächtliche Zähnepressen
schon in der ersten Nacht und mit ihm nach wenigen Tagen alle
Folgebeschwerden: Kein Kopfweh, keine Glieder- und Gelenkschmerzen
mehr, selbst die Trigeminus-Neuralgie verschwand spurlos. Sie konnte
wieder durchschlafen, die nächtliche Erholung kam wieder, die
Erschöpfung wich. Das gesamte Leiden war vorüber, die Last von den
Schultern, die Depression verschwand. Die Stimmung hob sich, das
Leben war plötzlich wieder lebenswert. Ein Alptraum schien verflogen
- und kehrte gottseidank nicht wieder! Innerhalb einer Woche waren
alle Beschwerden verklungen, nach einer weiteren Woche war ihr vom
Gefühl her sicher, daß es keine Rückkehr geben würde, und als der
Zustand darüber hinaus anhielt, kam die Begeisterung und der große
Wunsch, diese Erfahrung weiterzugeben, bekannt zu machen, vielen
Menschen von dieser ungeahnten Wirkung zu erzählen und
Leidensgenossinnen Mut zu machen, nicht aufzugeben, sondern auf
Heilung zu hoffen und alle Wege auszuprobieren, auch die Heilsteine
und insbesondere den Serpentin mit Stichtit!"

Aus dieser Begeisterung heraus griff sie zum Telefonhörer und rief
mich an, just in dem Moment, als ich vor dem Inhaltsverzeichnis
dieses werdenden Newsletters saß und mir überlegte, ob und welchen
Stein ich in diesem Newsletter besprechen sollte. Wirklich genau in
dieser Minute! Da ich ohnehin nicht an "Zufälle" glaube, nahm ich den
Anruf als Zeichen und den Bericht in den Newsletter auf. Wie gesagt,
als Gedächnisprotokoll, aber mit dem Versuch, nicht nur die
Information, sondern auch die übermittelte Emotion aufzufangen.
Selbst durchs Telefon hindurch war diese enorme Erleichterung und
Befreiung von einer jahrzehntelangen Last spürbar, ebenso die
Begeisterung und der ehrliche Wunsch, mit dieser Nachricht möglichst
vielen Menschen zu helfen. Daher gebe ich dies auch von Herzen gerne
weiter.

Im folgenden Gespräch wurde mir allerdings noch eines deutlich, das
ich gerne anfügen möchte, um Mißverständnisse zu vermeiden und den
Serpentin mit Stichtit nicht zum "Wunderstein" hochzustilisieren.
Einige Wochen vor der "wundersamen Heilung" war es ihr nämlich mit
therapeutischer Hilfe gelungen, das drei Jahre zurückliegende, extrem
belastende seelische Erlebnis aufzuarbeiten und zu lösen. Damit war
eine geistige Lösung bereits vollzogen, was sich auf die körperlichen
Beschwerden allerdings überhaupt nicht bessernd auszuwirken schien,
im Gegenteil, die wurden in den folgenden Wochen eher noch schlimmer.

Genau das ist aber ein Phänomen, das in der Naturheilkunde schon
lange als "Heilungskrise" bekannt ist: Gerade dann, wenn ein Konflikt
gelöst ist und die innere Spannung nachläßt, wird der körperliche
Ausdruck oft besonders extrem. Es ist wie ein brechender Staudamm:
Die zurückgehaltene Energie schafft sich wieder Bahn und richtet
dabei gerade "Verheerungen" an: Schmerzen, Krankheit, körperliche
Beschwerden, seelisches Auf und Ab. Alles bricht auf, was vorher
"festgehalten" war. Selbst Krebs manifestiert sich häufig in genau
diesen Phasen. Im Grunde ist es ein Prozeß, der nach dem Aufbrechen
einer krankmachenden Struktur durch das Chaos zur Neuordnung führt.

In diesem Fall ist das Chaos aber ein "Gefahrenzustand", der zu
großen gesundheitlichen Krisen führen kann, wenn das "abfließende"
Konfliktpotential zu groß war. In diesem Fall helfen nur Maßnahmen,
die a) den Abbau der alten Struktur erleichtern, b) den Abfluß der
freigewordenen Energie verbessern und c) helfen, die "richtige"
Neuordnung zu errichten, d.h. eine ganzheitliche, gesunde, Körper,
Seele, Verstand und Geist integrierende Ordnung zu finden. Solche
Maßnahmen können eine therapeutische oder beratende Begleitung, ein
passendes homöopathisches Konstitutionsmittel und vieles mehr sein,
das kommt auf den einzelnen Fall an. Hier war es offensichtlich ein
Heilstein: Serpentin mit Stichtit.

Langer Rede kurzer Sinn: Ob Serpentin mit Stichtit geholfen hätte,
wenn der aktuell maßgeblich belastende Konflikt noch nicht gelöst
worden wäre, ist fraglich. Ich würde es aus meiner Erfahrung heraus
sogar bezweifeln. Doch für die Konfliktlösungsphase mit ihren Risiken
und Gefahren sowie den dabei verschlimmernden Symptomen war er ganz
offensichtlich genau der richtige Stein. Als magnesiumhaltige
Mineralien (Stichwort Magnesium: "Entspannung"!) sind sowohl
Serpentin (Magnesiumsilikat) als auch der durch Umwandlung daraus
entstehende Stichtit (Magnesiumcarbonat) stark spannungslösende
Steine, welche die o.g. drei Punkte in Konfliktlösungsphasen positiv
beeinflussen. Möglicherweise war Serpentin mit Stichtit genau
deswegen der "Treffer".

Beim Stichtit ist allerdings bereits mehrfach ein Bezug zu
Beschwerden der Zähne und des Zahnumfelds beobachtet worden. In
meinem Newsletter Nr. 21 (November 2007) veröffentlichte ich den
Bericht eines anderen Falles, in dem Stichtit selbst stärkste
Zahnschmerzen beseitigt hatte. Seither konnte ich die spannungs- und
schmerzlösende Wirkung dieses leider seltenen Minerals häufig
beobachten. Insofern war der Serpentin mit Stichtit aus
steinheilkundlicher Sicht absolut passend, wenn auch der betroffenen
Frau nicht bekannt. Doch zum Glück gibt es ja die Intuition! Insofern
möchte ich den Stein zur Anwendung in ähnlichen Fällen sehr empfehlen
- und freue mich auf alle weiteren Rückmeldungen...

Zum Abschluß dieses Berichts möchte ich gerne die Kurzfassung zur
Heilwirkung des Stichtits aus meinem Newsletter Nr. 21 zitieren. Die
schon damals festgehaltenen Wirkungen lesen sich nach dem obigen
Bericht noch einmal in einem ganz anderen Licht! - Hier das
unveränderte Originalzitat von November 2007:

"Stichtit hilft bei aufgebrachtem Gemüt, bringt inneren Frieden und
emotionale Offenheit, fördert die Entspannung und Lösung von
Muskelkrämpfen und hilft bei Übersäuerung, Sodbrennen und
Magenbeschwerden. Er verbessert die Geschmeidigkeit von Muskulatur,
Bindegewebe und Haut und trägt zur Linderung von Entzündungen und
rheumatischen Beschwerden bei. In der Astrologie wird er der Jungfrau
und Waage zugeordnet."

Kleine mineralogische Ergänzung: Stichtit ist ein basisches, rosa bis
violettes magnesiumhaltiges Mineral (Mg6Cr2[(OH)16/CO3] · 4 H2O), das
als Umwandlungsprodukt von chromithaltigen Serpentinitgesteinen
entsteht. Stichtit findet sich daher oft als rosa-violetter Einschluß
in intensivgrünem Serpentin ("Serpentin mit Stichtit").


9 _______ Wichtiger Hinweis

Die Angaben in diesem Newsletter zur Wirkung und Anwendung von
Steinen sind zur allgemeinen Information gedacht und ersetzen bei
Beschwerden nicht den fachkundigen Rat! Bitte suchen Sie daher bei
Erkrankungen ÄrztInnen oder HeilpraktikerInnen Ihres Vertrauens auf.
Trotz sorgfältiger Auswertung vorliegender Berichte kann ich sonst
keine Garantie für die Wirksamkeit oder Unbedenklichkeit der
Anwendungen übernehmen.

_________________
Liebe Grüße Sunny Bild

Wenn du nicht bekommst, was du willst,
dann denk daran, das es manchmal dein Glück sein kann.
(Dalai Lama)


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