Lieber Realgar

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Du stellst da als Mann die völlig falschen Fragen

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Natürlich hat das Regelmäßige zum Frau-Sein dazu gehört, wir waren es auch schon mit schönster Regelmäßigkeit gewohnt. So weit, so klar, aber dann beginnt es zu zicken. Bei mir, jetzt 48, hat es ca. vor einem Jahr damit begonnen, dass die Blutung immer kürzer hintereinander kam, so alle 25 - 26 Tage und das ist ein bisschen viel.
Vor allem, weil nicht gewohnt, passieren Unfälle wie in der Pubertät

(Überschwemmungen mögen ja keine Katastrophe sein, aber erzähle das mal einem Geschäftspartner

). Und das ist ungewohnt, Du kannst Dich auf die Regelmäßigkeit nicht mehr verlassen!
Aber das ist auch noch nicht das Problem: der Körper verändert sich, plötzlich ist der Bauch aufgeblähter, die Jeans zu eng, obwohl Du Dir keiner Sünde bewusst bist ....

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Dann war Dir immer kalt, plötzlich kriegste unmotivierte Schweissausbrüche, fühlst Dich müde und schlapp ...... und nicht mehr so leistungsfähig wie früher. Als Draufgabe noch ein ein paar kleine Depris!
Dann dauert's plötzlich viel länger und wieder einmal überraschend viel später ... Überschwemmung.
Nun freut sich ja niemand über das Älterwerden, aber irgendwann in der Herumzickerei beginnt dann die Vorfreude auf den Tag aufzukeimen, wenn dieser ungewisse Spuk endlich vorbei ist, egal, ob "frau" dann zum alten Eisen gehört oder nicht, Hauptsache vorbei!
Das ist keine metaphysische Frage über den Anfang und das Ende von Neuem und Altem, sondern einfach nur praktisch äußerst lästig und in unserer Zeit des Funktionierens ist die Möglichkeit des Auslebens des Wandels auch nicht gegeben. Möchte meinen Chef sehen, wenn ich ihm mitteile, ich muss mich mit den Veränderungen meines Körpers auseinandersetzen, um mich darauf einzustimmen, heute kann ich nicht, morgen weiss ich noch nicht ... ! Ich fühle mich Sch..., ich komme nicht zur Arbeit.
Alles klar?
Liebe Grüße, Morgana