Liebe Heike,
ne - ich meinte damit nicht das Leben in der Vergangenheit. Ich hatte da eine best. Situation im Kopf, dabei geht es mehr um das Verdrängen - also nach dem Motto: Ist halt passiert, kann ich nicht mehr ändern, ist nicht meine Schuld, ich armes Opfer.... Und der begleitende Therapeut rät auch noch zum Abschließen, ohne sich mit dem Thema zu beschäftigen.
Das Anschauen halte ich für sehr wichtig, auch zu erkennen, wo liegt mein Anteil daran oder was in mir ist noch unbearbeitet, dass ich so mit dem entsprechenden Thema oder dem Verhalten meines Gegenübers, in Resonanz gehe. Und das sind ja ganz oft Dinge, die weit (bis sehr weit) in die Vergangenheit hinein reichen.
Du hast Recht - um so etwas anzugehen, bedarf es einer gewissen Reife bzw. Stärke.
Bei mir war es so, dass ich sehr viel Kraft und Energie durch bewusstes Zyklen schließen zurückgewonnen habe - und in dem Moment, in dem ich wieder mehr Energie zur Verfügung hatte, konnte ich mich auch an meine großen Themen wagen.
Was ich in meinem Umfeld oft beobachte ist, dass sich einige immer wieder gerne in der Opferrolle sehen und damit die Verantwortung anderen zuschieben.
Verantwortung zu übernehmen, gehört für mich auch zu einer gewissen Reife dazu. Und ich finde es erschreckend, wie wenig Menschen dazu in der Lage sind.
Durch die Jahreskreisfeste habe ich damals übrigens einen ersten Zugang zu der Arbeit mit den Ahnen bekommen. Durch div. Rituale und Meditationen zu diesem Thema fing ich an, genauer hinzuschauen.
Ich schreib Dir noch eine pn zu diesem Thema.
Liebe Grüße
Sabine